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Dienstag, 6. Dezember 2016

neues am Webstuhl (Anleitung Spulenregal)

Hier war es in der letzten Zeit ruhiger als sonst, zum einen siehe Überschrift, zum anderen habe ich wirklich viele Schultertücher hintereinander weg gewebt, das wäre langweilig alle zu zeigen, obwohl ich jedes Einzelne davon mag. Aber nun kommt mir der Diamant Köper an den Ohren heraus, und ich freue mich auf Neuland.

An meinem Webstuhl gibt es einige Neuerungen, die Wichtigste : bald kann ich Köper Gewebe bis zu 2m Breite herstellen, statt bisher in max 1m.
Stellt Euch eine Tischdecke vor, die einmal längst doppelt liegt, genau so liegt das Gewebe am Webstuhl, die untere Seite wird also blind gearbeitet. Das werde ich üben müssen, es könnte also dauern bis ich hier etwas davon zeige.

Der Webstuhl ist nun so umgebaut, das die Kette direkt auf den Webstuhl geschert wird, statt zuerst auf einen Kettbaum. Aleitungen wie das geht, gibt viele im Netz. Am meisten hat mir die von Helga Jossen geholfen.
http://helgaswebstube.ch/tk/Direktzettel.pdf 
Danke liebe Helga !

Einiges Zubehör wurde bei Künzls bestellt, einiges selbst gebaut (bauen lassen,besten Dank an meine Männer
Wie das so ist, wenn man viel investiert hat, irgendwann ist der Etat aufgebraucht, und immer noch nicht alles da. Ich habe einige Tage gegrübelt, mir viele Spulenregale im Netz an geguckt, und dann war der Plan eigendich ganz einfach und schnell umgesetzt. Das Beste ist, das Material ist für um die 10€ zu haben und so simpel, das es schnell nach zu bauen ist, das Teil ist klappbar und gut zu verstauen.

Der Bock ist im Bild nicht voll ausgeklappt, voll ausgeklappt hat das Regal einen sicheren Stand


Einkaufszettel:
1 Klappbock aus Holz, gibt es für um die 6€ im Baumarkt
2 Billigleisten 3m/0,60€
einige Rundhölzer (hatte ich noch als Bäumleisten, die ich ja jetzt nicht mehr brauche)
Schrauben, am besten Spax, die mit den Zähnchen

Werkzeug:
Säge
Bohrmaschine oder Akkuschrauber
Schraubendreher oder Akkuschrauber

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Schaltücher

Einige Schaltücher sind entstanden, sie sind vielseitig einsetzbar, vom Allwetterschleier über Focale in der Darstellung, zum Winterschal für den Alltag.
Ich lasse einfach Bilder sprechen, die Stücke die noch zu haben sind, befinden sich im Shop, dort stehen auch Preise, Maße und Färbungen.









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Dienstag, 22. November 2016

Handtücher

Aus der Kategorie Luxus für Leute die schon alles haben, könnten diese handgewebten Reisehandtücher sein.
Sie sind etwas dicker als Geschirrhandtücher, so groß das man die wichtigsten Körperstellen blickdicht verpacken kann, das man sich drauf legen kann, dünn genug um sie klein zusammen zu rollen, sie sind relativ fix trocken, und komplett abtrocknen kann man sich damit auch. Ideal für Wanderungen, oder andere Aktivitäten mit kleinem Gepäck.
Das Material ist Baumwolle, zum Teil auch Leinen. Hier ein Stück aus einer Kleinserie. In den nächsten Tagen werde ich sie in meinen Shop bei Dawanda packen.
Die Idee ist von Wilde Webe  in Kiel und mit deren freundlicher Erlaubnis ich darf ich sie nutzen.




Passend zum großen Tuch gibt es noch 2 kleine Tücher mit Schnur als Aufhänger

Sonntag, 13. November 2016

Lindenbast

Beim Spaziergang im Wald ums Eck, habe ich eine junge gefällte Linde entdeckt. Die Rinde hing schon auf Streifen, und die Bastschicht war wunderbar ab zu schälen.



Lindenbast - da war doch was ?

Lindenbast ist ein ganz alter Werkstoff. Schon in der Steinzeit wurden einfache Gewebe daraus gefertigt. Verwendung fanden sie als Behältnisse, Schuhwerk, aber auch Wetterschutz, indem man zusätzliche Gräser einflocht.
Gelesen habe ich das hier, bei Anne Reichert :
Textiles Material in der Steinzeit

Ein schönes Video wie der Bast gewonnen wird, gibt es ganz ohne Worte hier :
http://webtv.vikingeskibsmuseet.dk/?poditemid=33530&tagsid=&soegeord=
(herzlichen Dank an Idunn fürs finden und teilen)

Und noch ein Fang aus dem Netz von
http://derstandard.at/2000047254792/Auf-Biegen-und-Brechen-Ein-Bastseil-aus-Hallstatt-im-Haertetest

Also erst mal ab ins Wasser mit meiner Beute, jetzt im Winter,da darf das in einer verträumten Garten Ecke vor sich hin arbeiten. Daraus sollen kleine Fühlproben werden, die meine Textilmappe bereichern sollen. In meiner Textilmappe zeige ich eine kleine Auswahl an handgewebten Stoffen quer durch die Epochen, die auch angefasst werden können.

Donnerstag, 3. November 2016

Einfacher Mantel

Als Grundlage für dieses kleine Projekt dient ein Fehlkauf. Ein 1m x 1,40m großes Stück Stoff, dicht gewebt, gewalkt und leicht aufgerauht."Was mache ich da jetzt mit?" meinte ein Freund.

Das ursprünglich weiße Tuch ist in Schwarznussschalen mittels Heißfärbung eingefärbt. Geplant haben wir einen kleinen Mantel.
Mäntel dieser Machart finden über einige Epochen in Buchmalereien und Figürlichen Darstellungen, oft in Zusammenhang mit körperlichen Einsatz. Sie sind Ärmellos, benötigen ein Minimum an Stoff, und bieten erstaunlich viel Bewegungsfreiheit. Ein idealer Allwetterschutz, der schnell über geworfen ist.

Der Schnitt ist sehr einfach, die Bahn Stoff wird doppelt geschlagen und hinten am Rücken zusammen genäht. Die Kopföffnung wird als Halbkreis ausgeschnitten, die Kapuze ist ebenfalls ein Stück, das in die Kopföffnung eingenäht wird.




















Zugegeben, ein klein wenig größer hätte der Mantel ausfallen dürfen.

Vielen Dank an Banky*,Rübi* und meinem Mann fürs Modell stehen und Bilder machen.
(*auf Wunsch mit Spitznamen genannt)

Montag, 31. Oktober 2016

Schwarznuss, Juglans nigra

Die Schwarznussbaum ist ein imposanter Baum, er wird noch größer als der Walnussbaum, weshalb er oft nur in großen Parks zu finden ist. Seine Früchte sind so groß wie kleine Orangen und auch so geformt. Ihre grüne Schutzhülle ist sehr dick und hat hohe Farbkraft. Die eigentliche Nussschale lässt sich nur mit allergrößten Aufwand knacken und der Nusskern hat einen leicht ranzigen Nussgeschmack mit einem Abgang von Rum.

die Nuss, so wie sie vom Baum fällt

Um einen Färbesud zu erhalten, kann man die ganze Frucht in den Topf werfen. Es lässt sich kalt oder heiß färben, eine Vorbeize ist nicht erforderlich. Ist die Flotte schön satt, erhält man im ersten (heißen) Durchgang ein sattes Mokkabraun. Die zweite und alle weiteren Flotten sehen einer Walnussfärbung zum verwechseln ähnlich. Kein Wunder, das Farbpigment ist bei beiden Arten identisch.
Das schönere Ergebnis erhält man beim färben mit Hitze. 
Ist die Flotte ausgelaugt kann man die bereits abgekochten Nüsse wieder in die Flotte werfen und ein zweites aber auch drittes Mal auskochen.
Es lohnt die Flotte zu filtern, um Fleckenbildung zu reduzieren.

die von der grünen Schale befreite Nuss
Grüne Schalen bereit zum färben

der Nusskern

Flotte und Färbegut

 Die Brauntöne lassen sich wunderbar kombinieren :
erster und zweiter Zug in Kombination mit Naturschwarz und Blau


Donnerstag, 20. Oktober 2016

Fleiß ist eine Tugend

Viele historische Textilien, rufen bei mir die Frage "Warum hat man das nur gemacht ?" hervor.
Wie zB. der Webpelz aus dem 11.Jahrhundert in Schleswig, die vielen Borten die aus spinnenfeinen Fäden in komplizierten Mustern gewoben sind, oder gar all die Stickereien. All diese Stücke verbindet ein hoher Arbeitsaufwand und großes Können, gepaart mit Erfahrung.
Wir, die oft Hausarbeit nach *Priorität und der Rest bleibt liegen* erledigen, stehen fassungslos davor - falls wir es erkennen. Denn unser Auge ist heute so viel schnell und preiswert Gemachtes gewohnt. Kleidung mit schnellen Overlocknähten in den Größen S- XL, egal wie die Bedürfnisse sind, füllen die Geschäfte. Es wird getrickst, geblendet, und wenn doch mal Hand angelegt wird, dann meist weit weg. So ist uns das Gefühl für die Mühe die in den alten Textilien steckt, verloren gegangen.

Wer Daheim sitzt und arbeitet, hat keine Zeit für Blödsinn.

Offensichtliche Fleißarbeit, drückt genau das aus, "seht her ich bin fleißig und tugendhaft !"
Viele historischen Textilien egal welcher Machart (Luxus oder ärmliches Alltagstextil) zeugen von Mühe und Sorgfalt. Die Rohstoffe waren begrenzt und hatten damit ihren Wert. Stoffe sind durchweg sorgfältig verarbeitet, die Garne gut gesponnen. Das Sackleinen des Mittelalters ist eine Mär. Ebenso grobe dicke Stoffe, grobe plumpe Nähte. In Zeiten ohne Maschinen galt es, so fein und gleichmäßig wie nur möglich zu arbeiten.
Viele unterschiedliche Nahtarten machten Kleidung komfortabel, der oft verwendete Überwendlichstich verbindet und versäubert gleichzeitig, macht die Kleidung langlebig.
Mit Maschinen lässt sich das schwer reproduzieren.
Textiler Fleiß über den einfachen Bedarf hinaus, und der damit verbundene Zeitaufwand, sind Luxusgut. Man muss neben den täglich anfallenden Arbeiten, genügend Muße, Licht und Wärme für diese Kunst haben. Ganz unabhängig davon, welche Materialien (das Minimum oder kostbarer Luxus) zur Verfügung standen.





Samstag, 15. Oktober 2016

Der Warberger Klappspiegel - der Dritte

oder wie mache ich aus einem Fundstück eine gebrauchsfertige Replik ?


Der Warberger Klappspiegel, er ist einfach mein Lieblingsstück.
Diesmal wird ihn eine Freundin bei ihrer Darstellung Langzeit testen, denn ich habe die Schnitzereien mit farbigem Wachs gefüllt. Ich habe Zweifel, ob Gebrauchsgegenstände mit pigmentiertem Wachs koloriert wurden. Erhalten haben sich aus der Kölner Beinschnitzerwerkstatt ausschließlich farbige Wachse in Rot, grün und Schwarz. Des weiteren gibt es Reste von Vergoldungen, und Klebstoffe in den Augen mancher Figuren, die auf kleine eingesetzte Steinchen hinweisen.
Beinschnitzereien aus anderen Epochen weisen andere Farben auf, gerade an den vielen Klapptäfelchen die nur ein wenig Später auf kommen, haben sich Malereien, ganz anderer Art erhalten. Die erhaltenen Farben aus dieser Machart finden sich allerdings immer an Kästen, nie an Gebrauchsgegenständen des Alltags.


Über meine Wachspasten hatte ich schon geschrieben. Das erhitzen an der Feuerstelle hat ganz gut geklappt, jedoch sind die Lichtbedingungen im Haus ungenügend, oder ich bin sie einfach nicht gewohnt. Vom Feuer weg genommen, kühlen die Töpfchen recht schnell aus. Überhaupt erfordert das Kolorieren mit Wachs, Geschwindigkeit und Routine.


Routine, ist wie immer ein gutes Stichwort. Matscht man zu viel Wachs, aufs Werkstück kratzt man ewig lange weg, um dann doch leichten Schmier auf dem Werkstück zu behalten.


In all den Jahren in denen mich die Klappspiegel dieser Zeit beschäftigen, habe ich noch keinen Blick oder Hinweis auf die Rückseite der Türchen finden können. Da das Glas gewölbt war, ist es sehr gut vorstellbar, das die Türchen Aussparungen hatten, um Platz fürs Glas zu schaffen. 

Bei meiner Variante, habe ich das Oval der Innentürchen mit Seide ausgekleidet. Sie ist dünn und trägt somit kaum auf, sie war das kostbare hippe Material der Zeit. Für die Reliquienkästen ist Seide als Innenverkleidung nachgewiesen.


Versuch 1 ist mir zu banal geraten, das gefällt mir gar nicht. Unversäubert, sieht zu unordentlich aus, also wieder raus lösen und versäubern.
Das wird allerdings warten müssen, bis ich eine extra ruhige Hand habe, Seide ist so gar nicht mein Material.

Fortsetzung folgt.

Donnerstag, 29. September 2016

Vorgepackt für Minden

In Taschen und Kisten sind meine Webereien schon verpackt. Das letzte Stück wurde gestern Abend fertig gestellt, und geht von der Wäscheleine aus, ins Gepäck.
Morgen früh geht es nach Minden zur Reenanactor Messe.
Anders als im Vorjahr habe ich nicht alle fertigen Arbeiten im Netz gezeigt, so das ich viel Neues am Stand haben werde, und nicht so geplündert auf der Messe stehe, wie im Vorjahr.
Aber alle Neuen Sachen sind fotografiert, so das ich sie später zeigen kann. (Nachbestellungen sind dann möglich, neue Garne sind geordert)


Von heute Abend an bis einschließlich Montag werde ich alle Artikel aus meinem Dawanda Shop pausieren, denn meine Arbeiten kommen ja alle mit nach Minden. Ich bitte um Verständnis, wenn dort nichts zu sehen ist. Wenn Dienstag alles wieder ausgepackt ist, wird der Shop aktualisiert und wieder online gehen.

Der Veranstalter der Messe hat bereits ein Programm online gestellt, auch soll es zu Essen und zu trinken geben. Seit das Zelt nicht mehr mitten in der Stadt, sondern vor der Stadt aufgebaut wird, ist es möglich, direkt in der Nähe zu parken.
In diesem Jahr geht die Messe über 3 Tage, da am Montag Feiertag ist.

Dann werde ich weiter packen - noch nicht im Gepäck sind mein rotes Kleid, und mein Häubchen an dem man mich erkennen kann.
Sehen wir uns ? Ich würde mich freuen !

Freitag, 23. September 2016

warme Tücher

Pünktlich zum Herbstbeginn kommen neue warme Tücher vom Webstuhl.
Sie sind alle aus Bio Wolle, das dunkle Garn ist Naturfarben, die farbigen Garne sind zum Teil Chemich gefärbt, zum Teil Pflanzlich, bzw mit Cochenille Gefärbt.

In den Shop eingepflegt sind sie auch schon, ich lasse einfach Bilder sprechen:






Sonntag, 4. September 2016

Vorbereitungen zur Herbstmesse

Was hier auf dem Blog nach Sommerloch aussieht (scheinbar passiert gar nichts), sind die Vorbereitungen zur Reeanctor Messe 2016 in Minden.
Zur Zeit wachsen auf dem Webstuhl gerade neue Schultertücher :
Rosettenköper auf Naturweißer Kette, variiert mit zarten Farben (meist Hand gefärbt*), großenteils aus Bio Wolle (nach kBT)
(*meist Hand gefärbt = Pflanzlich passt bei den viele Cochnenillen Tönen nicht ganz)


Die Beschreibung der immergleichen Arbeit, ist für mich genau so langweilig, wie für Sie als Leser, aber ein paar Arbeiten aus den letzten Wochen kann ich als Bilder sprechen lassen.

Ein paar Mustervariationen, mit und ohne Goldlahn (das sind hauchfeine Goldstreifen die um einen Seidenfaden gedreht sind)









Dienstag, 23. August 2016

Kissen im Mittelalter

Auf vielen, wirklich sehr vielen mittelalterlichen Abbildungen finden sich Kissen aller Art.
In Betten, auf Böden, vor allem aber auf Sitzmöbeln.
Wenn man genau hin schaut, findet man beinahe auf jeder sitzenden Heiligendarstellung ein Sitzkissen, mal gut zu erkennen, mal weniger gut. Oft bunt und scheinbar kostbar. Was nicht verwunderlich ist, denn es werden hochgestellte Personen dargestellt. Umgeben von standesmässen Luxusartikeln.

Mein Blick gilt einer Kissenform die ein wenig Sackartig wirkt und meist bei den sehr frühen Buchmalereien auftaucht. Einen schnellen Überblick, was ich meine findet man z.B. hier in Bildern aus der Otonik :
https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptwerke_der_ottonischen_Buchmalerei
(Quelle: Wikipedia)

Viele dieser Kissen waren vielleicht aus bunter importierter Seide. Seide scheint über einen langen Zeitraum, sehr angesagt gewesen zu sein. Erhaltene Stücke, wie zB in St Severin Köln, zeigen das sie geliebt, gepflegt und immer wieder anders verwendet wurde. Möglich ist aber auch das die Kissen aus gefärbter Wolle waren. Ob die Kissen aus bunt gewebten Stoffen, aus bunt bestickten, oder mit Borten verzierten Geweben waren, kann man auf den Bildern selten erkennen. Vermutlich war die Vielfalt weit größer, als es die Bilder erkennen lassen. So versuche ich eine Nachbildung dieser Kissen Form.

Eine Bindung die in meinen Augen nach Farbe schreit, ist der Rosettenköper der gerade an meinem Webstuhl eingerichtet ist. Ein kleines Original Stück diesen Gewebes, hat sich als Abdruck an einem Metallstück erhalten, die Farbe(n) des Textils sind also unbekannt. Ebenso ob das Muster von dem ein kleines Stück erhalten ist, in der Formvielfalt in der ich es verarbeitet habe, so verwendet wurde. Mein Kissen ist der Form nach, den Kissen auf Abbildungen nach empfunden, wohl wissend, das zwischen Kissen und Gewebe, Jahrhunderte liegen.

Die Umsetzung:
die Kette ist industriell gefärbt und entspricht einem dunklen Krapp Rot. Die Schussgarne sind außer dem hellrot und dunkelgrün, pflanzlich gefärbt. Verwendet wurde was teuer war : Doppelfärbungen Indigo/Reseda, Indigo, Cochenille, Reseda. Die industriell gefärbten Garne entsprechen Kermes Laus und Waid/Reseda. Alle Nähte sind von Hand gefertigt, gestopft ist das Kissen mit Wollresten.