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Donnerstag, 23. Februar 2017

Mantel Paulchen

Der Arbeits Titel des Mantels sagt viel über die Farbe aus, wer mag kann ja beim lesen diesen Eintrags, diese Musik im Hintergrund laufen lassen : passend zur Farbe
Tatsächlich stand der Pink Panter, Pate bei der Farbauswahl : einem Rot das einem krappgefärbten Garn ähnlich sieht und einem Rose Ton, das an Krapp niederer Flotte erinnert.
Auch hier sieht es aus, als ob 3 Farben verarbeitet wurden, obwohl es nur zwei sind.




Auch dieser Mantel ist noch unversäubert und ungewaschen, wer genau hin schaut sieht, eine Kante ist noch nicht bearbeitet, die Kettfäden sind mit Laufknoten gesichert. Der Plan ist, eine kleine Borte an zu weben, so das er von der Form her, dem Bernie Mantel nahe kommt.


100% Wolle industriell gefärbt, alle Garne gezwirnt
2/2 Köper
5Fäden/1cm
von Hand gedrehte Zöpfchen
einfache Webkanten
zur Zeit 1,80m breit, Länge 2,25m das Gewebe läuft bei der ersten Wäsche etwa 10% ein. Die erste Wäsche darf erst nach dem sichern der Schnittkante erfolgen !

Mantel Marco

Schachbrettartige Karomuster sehen durch die Farbverflechtung einfach aber raffiniert aus, es wirkt als ob mehr Farben beteiligt wären, als es in Wirklichkeit sind, weil sich die Farben vermischen. Dabei wirkt das Muster fürs Auge aufgeräumt und gefällig.
Im Frühmittelalter findet sich solches Karo in Oseberg und auch an der Tunika des Bernuthsfeld Mannes.

Im Kundenauftrag :
Mantel in schlichter Form mit umgenähter Schnittkante, einfachen Webkanten und gedrehten Zöpfchen.
der Mantel ist noch ungewaschen, der Wetterbericht sagt Dauerregen vorraus, und so habe ich die Gunst der Stunde genutzt.


Die Schussgarne sind ein Hauch dunkler als die Kettgarne, was dem Gewebe eine lebhafte Optik verleiht.


Technische Daten:
2/2 Köper
5 Fäden je 1cm
Garne 100% Wolle chemisch gefärbt

Montag, 13. Februar 2017

Insektenhotel aus alten Webspülchen

Im Vorjahr hatte ich einen Artikel über Insektenhotels gelesen.
Ich habe in meinem Garten einige fertig Gekaufte, aber auch selbstgemachte Hotels, da in meinem Garten ein hoher Bedarf daran ist. Kleine Wildbienchen versuchen im Frühjahr Gartenmöbel die Fenster im Haus, überhaupt sich jede bietende Ecke zu nutzen.
Dummerweise sind gar nicht alle Insektenhotels die man kaufen kann, gut für diese Zwecke geeignet. Gerade die Modelle deren Bohrungen oder Röhren im Inneren scharfe Grate und Kanten haben, sind eben nicht geeignet, weil die Insekten sich die empfindlichen Flügel daran verletzen könnten.
fertig gekauft, hübsch, aber kaum genutzt
selbstgemacht seit vielen Jahren gern genutzt und ratz-fatz ausgebucht

Gelesen hatte ich auch, das man die zu scharfkantige Gänge mit Papierröllchen aus kleiden könne.
Papierröllchen hätte ich ja.
Ich mache meine Spülchen die ins Webschiffchen kommen, selbst. Dabei verwende ich raues Packpapier, z.B. das bedruckte Geschenkpapier von Ikea, aber auch braune Briefumschläge und wenn ich mal ganz knapp dran bin, drehe ich den Altpapier Eimer um, und verwende alles was die richtige Dicke hat, und sich fügt. Die Blätter schneide ich auf mein gewünschtes Format, setzte sie am Spulgerät an und schwupps werden aus Blättchen, kleine Röllchen auf die ich mein Garn fülle.
Diese Röllchen lassen sich oft wieder verwenden, aber irgendwann ist das Papier müde und geht ins Altpapier. Oder besser ging, denn seit dem Herbst habe ich gesammelt.
Am überdachten Balkon habe ich einige geschützte Stellen, die sich für diesen Zweck gut eignen.
Eine erste Dose habe ich schon Beginn des Winter aufgehangen, um zu testen ob die Röllchen nicht zu viel Feuchtigkeit ziehen, und evtl schimmeln, oder aufweichen, das scheint aber nicht der Fall zu sein.
die Dose hat im Boden Löcher, falls mal Wasser eindringt
Also die restlichen gesammelten Werke in nächste Dose gefüllt. Da geht noch etwas rein, aber es ist ja noch etwas Zeit bis zum Frühjahr. Ich werde berichten, ob das Insektenhotel "zur lustigen Weberin" angenommen wird und ob es sich bewährt.


Freitag, 3. Februar 2017

Der Mantel des Bernuthsfeld Mann

Der Mann aus dem Bernuthsfeld , von Isidern liebevoll Bernie genannt, hat vermutlich im 8ten Jahrhundert gelebt. Er ist als Moorleiche erhalten und mit ihm ein Fundus an Textilien.
Eine Tunika die aus lauter Flickwerk zusammen gesetzt ist, Beinwickel, einen Mantel, ein Tuch und etwas das als Kapuze dargestellt wird.
Der Mann wurde vor über 100 Jahren beim Torf stechen gefunden, und immer wieder untersucht, jeweils mit den Mitteln der Zeit. Neue Untersuchen wurden vor Kurzem gemacht, neue Erkenntnisse sollen demnächst veröffentlicht werden.

Bernies Mantel unterscheidet sich von den Prachtmänteln der Bronze und Eisenzeit, die extrem aufwendig gearbeitet  und vermutlich nicht nur wärmenden sondern auch repräsentativen Zwecken dienten, durch seine Schlichtheit. Statt einer aufwendigen umlaufenden Borte, hat er eine kleine Anfangsborte, die eine technische Kante ist, und dazu dient die Kette für das Gewebe am Gewichtswebstuhl vor zubereiten. Seitlich sind sogenannte Schlauchkanten, am Gewebeabschluss ist die Kette durch gedehte Zöpfchen gesichert.
Eine Schlauchkante muss man sich, wie einen gewebten Tunnelzug vorstellen. Sie ist hohl und geht ohne Naht ins restliche Gewebe über. Ob sie einen funktionalen Zweck hatte ist nicht bekannt. Die Herstellung dieser Kanten war aufwendig. Sie lässt sich nicht in die Schäfte des restlichen Gewebes eingliedern, vermutlich wurden die jeweils 6 Randfäden manuell von Hand ausgelesen.
Die Feinheit des Gewebes ist laut Tidow als eher grob ein zu stufen.
Welche Farben der Mantel ursprünglich hatte, ist mir zur Zeit nicht bekannt. Seine heutige Farbe ist durch die lange Zeit im Moorboden gelblich.

Das Manteltuch dient mir als Vorlage für meine nächste und auch vorangegangene Arbeit.
Anders als das Original, soll der Mantel nicht im Fischgratmuster, sondern in 2/2er Köper gewebt werden. Fragmente die als solche von Mänteln eingestuft werden, finden sich in Oseberg und Haithabu.
Eine besondere Herausforderung, sind die Kanten des Manteltuchs. Die Zöpfchen sind aufwendig aber recht einfach, die Borte wird nachträglich angewebt, jedoch die Schlauchkanten lassen sich technisch nicht in mein System integrieren. Um die etwas fülligen Schlauchkanten optisch zu darzustellen, habe ich die Randfäden gebündelt.
Erst einmal wird mein zweiter Mantel aus gezwirnten Garn entstehen, als Übungsgewebe, bevor ich später an den Kundenauftrag aus Einfachgarn gehe.

nachträgliches versäubern des Gewebeanfangs am Bandwebstuhl



















Quellen:

Hans Hahne: Die Moorleiche aus dem Hochmoor "Hogehahn" bei Bernuthsfeld, Kr. Aurich. In: Provinzialmuseum Hannover (Hrsg.): Vorzeitfunde aus Niedersachsen Teil B - Moorleichenfunde aus Niedersachsen. Lax, Hildesheim 1925,

Marion Heumüller / Jan F. Kegler :  Der Mann von Bernuthsfeld und seine Zeit. Die neue
Ausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum Emden


Das Original kann in Emden besichtigt werden:
http://www.landesmuseum-emden.de/17-0-22


Sonntag, 22. Januar 2017

Ein Rechteckmantel

Ich erinnere mich, als wir in der Grundschule die Geschichte des heiligen St. Martins besprochen haben, und die Verwirrung von uns Kindern bei der Vorstellung, einen Mantel zu teilen. Die Erklärung, das die Mäntel früher keine Arme gehabt haben, hat mir nicht so wirklich eingeleuchtet. Das der Mantel des Martin nur eine Art Decke gewesen ist, konnte ich mir nicht vorstellen.

Nachgewiesen sind Tuchmäntel über Hunderte von Jahren. Sie tauchen schon in den Baumsarg Bestattungen der Bronzezeit, aber auch noch im frühen Mittelalter als Fundstücke, als Fragmente und auch in Bildquellen auf.
Tuchmäntel waren recht praktisch, es handelt hier um rechteckige große Tücher, in die man sich vielleicht nachts auch als Schlafdecke einhüllen könnte. Als Mantel getragen, wurde es zum Teil doppelt gelegt und mit einer großen Nadel oder Fibel verschlossen. Solche Tücher werden auch Prachtmantel, oder Rechteckmantel genannt.
Oft haben sie sehr aufwendige Gewebekanten, die in besonderen Techniken, wie Brettchenborten die mit Zöpfchen verziert wurden, eingefasst sind.

Diese Kanten haben teils praktische Gründe, eine Borte wird benötigt, um die Kettfäden an den Gewichtswebstuhl zu bringen. Die Schussfäden der Borte hängen einseitig lang aus der Borte heraus, sie werden die späteren Kettfäden.
moderner Bandwebstuhl beim schären einer Kette für einen Gewichtswebstuhl
Die vorbereitete Borte, wird später am Gewichtswebstuhl befestigt.
Borte samt Kette am Gewichtswebstuhl befestigt, links im Bild wurde das Gewebe schon angewebt
(Quelle: Webaktion der hl. Rock Pilgertage in Trier 2012)
Die anderen Borten sind technisch nicht nötig. Das sie dennoch da sind, zeugt von Fleiß und Liebe zum Detail. Möglich das die Tücher repräsentativen Zwecken dienten.
Meist sind extrem aufwendige Tuchmäntel nachgewiesen, aber es gibt auch einige Schlichte.

Mein erstes Stück ist ein schlichtes Modell, die Vorlage möchte ich demnächst ausführlicher vorstellen.
Gewählt habe ich schiefergraues Wollgarn, eine schlichte 2/2 Köperbindung, die "Feinheit" des Gewebes liegt bei 5 Fäden/1cm, als einziger Schmuck sind gedrehte Zöpfchen vorgesehen.
Das Gewebe wird in Falttechnik (Doppelbreit) am modernen Flachwebstuhl gewebt.

links sieht man die untere blind gewebte Schicht des Gewebes


Mein Torso ist zu klein und zu schmal für Herrenmäntel, aber man kann so in etwa sehen, wie das Stück getragen wurde.

1,60m x 2m ohne Fransen gemessen.



Dienstag, 10. Januar 2017

Jetzt schon an den Sommer denken ...

... und in Farbe schwelgen.

Gewebe in Falttechnik (Doppelbreit), habe ich immer wieder mal gemacht. Wie der Name schon sagt, wird das Gewebe quasi doppelt gelegt gewebt, die untere Seite wird dabei blind gearbeitet.
Auf einem Webstuhl mit 4 Schäften, ist es möglich ein Gewebe in Leinwandbindung herzustellen, das doppelt so breit wie der Webstuhl ist. Möchte man ein solches Gewebe in Köperbindungen herstellen, benötigt man einen Webstuhl mit 8 Schäften und gut sortierte Füße, denn in meinen Augen benötigt man dort die meiste Konzentration.
Mein Webstuhl wurde ja wie mehrfach erwähnt, umgebaut und nun bin ich in der Lage Gewebe von einer max. Breite von knapp 2 Meter und beliebiger Länge her zu stellen.
Die vielen immer wieder kehrenden Nachfragen nach Manteltücher haben mich zu diesem Umbau bewogen. Mein Plan ist, Manteltücher ohne Borte her zu stellen, gerne schon mit seitlichen Schlaufen, an die Ihr selbst Eure Borten anweben könnt. Erst einmal nur in 2/2er Köper.

Als Warmup ist diese leichte Sommerdecke entstanden, das Material ist in der Kette aus feinem Merino und im Schuss aus Merino/Baumwollgemisch. Gedacht ist sie für die heißen Tage des Jahres, wenn es für normale Decken zu warm ist.
Der Farbverlauf entstand durch das Vermischen, von sehr feinen mehrfach gebündelten Garnen und geht von Flamingo über Kirschrot zu Orange. Größe 1,40m x 2m.


Dienstag, 3. Januar 2017

Neuerungen im Shop

Hallo Ihr Lieben,
ich wünsche Euch Allen ein frohes neues Jahr ! Da ich ja nicht alle Leser über FB erreiche, gibt es hier noch mal den selben Post, wie drüben.
Wie das so ist, es gibt zum Jahrebeginn Neuigkeiten/Neuerungen. Einige sind gewollt - mein Webstuhl ist umgebaut, andere sind ungewollt : Dawanda erhöht ab 16 Jan. 2017 die Gebühren, und zwar heftig.
Viele Shops wollen schließen, ich gebe zu, auch ich habe überlegt weg zu gehen, habe mich dann aber da gegen entschieden, damit Ihr mich auch weiterhin findet, wie Ihr es gewohnt seid.
Allerdings werde ich den Shop schmaler machen, die Nähgarne werde ich zu Gruppen zusammen fassen, ganz knapp kalkulierte Sachen, wie Beutelchen, aufwendige Taschen und die Mützen werde ich ganz aus dem Shop heraus nehmen. Diese Dinge werde ich dann auf den Messen oder auf Zuruf anbieten.

Zu den Neuerungen in meiner Werkstatt melde ich mich demnächst, zur Zeit arbeite ich mich immer noch ein, Gut Ding will Weile haben.
Herzliche Grüße
Silvia

Sonntag, 25. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016

Während die Umbaumaßnahmen am Webstuhl fertig sind, und das System eingearbeitet wird, mag ich auf das Jahr zurück blicken. Eigentlich habe ich das Gefühl nichts als Schultertücher gewebt zu haben. Gut das ständig Fotos mache, sonst hätte ich das noch geglaubt.
Hier eine Auswahl der schönsten Stücke.

Begonnen hat das Jahr mit einem Projekt, das ich schon ewig machen wollte, den Schal der Huldremose Frau :
da der Aufzug und das auslesen des unregelmäßigen Karomuster aufwendig war, habe ich das Tuch mehrmals auf einer Kette gewebt

Wie ich das immer mache, gab es im Anschluss weitere Stücke, damit sich das einrichten des Webstuhls lohnt.

Ein weiteres Projekt das ich machen machen wollte, ist ein Gewebe das in den Publikationen von Frau Inga Hägg als Zottengewebe bezeichnet wird. Es sind mehrere Macharten nachgewiesen, eine würde ich als Webpelz bezeichnen.


Einen Extendet Tabby oder erweiterte Leinwand hat mich auch gereizt. Diese Stoffart taucht an mehren Orten im Spätmittelalter auf, und muss große Mode gewesen sein.
Als Warm-up sind einige Minidecken entstanden:

Um dann als Tuchbahn über einige Meter, gut von von der Hand zu gehen:



Danach gab es zur Entspannung, schlichte Tücher in Edelfasern, nach freiem Entwurf und Farbgestaltung damit die Kreativität nicht verkümmert.




Ein Muster aus dem Frühmittelalter stand auf dem Plan.


Ein Muster das durch die Varaitionsmöglichkeiten, zum spielen eingeladen hat.


Manchmal fehlt es Darstellern an Kleinigkeiten die fehlen um ein stimmiges Bild ab zu geben, so wie hier eine Schärpe getragen unter dem Gürtel und Schwertgehänge, und die für den richtigen Sitz der Kleidung sorgt.



Einmal im Jahr mache ich auch Beinwickel, eine wirklich aufwendige, lästige Arbeit. Ich mache sie nur auf Anfrage und auch nur ganz wenige Paare.


Schultertücher, ich habe sie nicht gezählt und es sind auch nicht alle im Bild.


Das Jahr endet wie es begonnen hat, mit Schaltüchern, die man als Allwetterschleier oder als Fokale tragen kann, diesmal in Diamantköper/Fischgrat



Vielen Dank Euch Lesern, weil Ihr immer wieder hier rein schaut. Habt frohe Restfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Bleibt oder werdet gesund, bewahrt Euch den Blick fürs Schöne und freut Euch an Kleinigkeiten. Alles Gute !


Dienstag, 13. Dezember 2016

Rollmäppchen Handgewebt

Einmal ganz etwas Anderes:
2 Rollmäppchen für Stifte, Häkelnadeln, oder Wasauchimmer aus einem handgewebtem Stoff, der auf seine besondere Verwendung gewartet hat.

Die Kette ist Wolle, als Schuss wurden Wolle, Baumwolle und Effektgarne unbekannter Zusammensetzung mit ein wenig Glitzer und Farbeffekten verarbeitet.

Gehalten werden die zukünftigen Bewohner von einem schwarzen Gummiband, verschlossen wird das Mäppchen mit einem rot eingefärbtem Permuttknopf.
Größe 44 x 22cm
Platz für 23 Dinge

Besonders gut gefallen mir die Filzstifte in dem Mäppchen, die Farben der Stifte sich dezent wiederholen im Gewebe, das Schwarz bringt die Farben zum leuchten und laden zum zeichnen ein.

Dienstag, 6. Dezember 2016

neues am Webstuhl (Anleitung Spulenregal)

Hier war es in der letzten Zeit ruhiger als sonst, zum einen siehe Überschrift, zum anderen habe ich wirklich viele Schultertücher hintereinander weg gewebt, das wäre langweilig alle zu zeigen, obwohl ich jedes Einzelne davon mag. Aber nun kommt mir der Diamant Köper an den Ohren heraus, und ich freue mich auf Neuland.

An meinem Webstuhl gibt es einige Neuerungen, die Wichtigste : bald kann ich Köper Gewebe bis zu 2m Breite herstellen, statt bisher in max 1m.
Stellt Euch eine Tischdecke vor, die einmal längst doppelt liegt, genau so liegt das Gewebe am Webstuhl, die untere Seite wird also blind gearbeitet. Das werde ich üben müssen, es könnte also dauern bis ich hier etwas davon zeige.

Der Webstuhl ist nun so umgebaut, das die Kette direkt auf den Webstuhl geschert wird, statt zuerst auf einen Kettbaum. Aleitungen wie das geht, gibt viele im Netz. Am meisten hat mir die von Helga Jossen geholfen.
http://helgaswebstube.ch/tk/Direktzettel.pdf 
Danke liebe Helga !

Einiges Zubehör wurde bei Künzls bestellt, einiges selbst gebaut (bauen lassen,besten Dank an meine Männer
Wie das so ist, wenn man viel investiert hat, irgendwann ist der Etat aufgebraucht, und immer noch nicht alles da. Ich habe einige Tage gegrübelt, mir viele Spulenregale im Netz an geguckt, und dann war der Plan eigendich ganz einfach und schnell umgesetzt. Das Beste ist, das Material ist für um die 10€ zu haben und so simpel, das es schnell nach zu bauen ist, das Teil ist klappbar und gut zu verstauen.

Der Bock ist im Bild nicht voll ausgeklappt, voll ausgeklappt hat das Regal einen sicheren Stand


Einkaufszettel:
1 Klappbock aus Holz, gibt es für um die 6€ im Baumarkt
2 Billigleisten 3m/0,60€
einige Rundhölzer (hatte ich noch als Bäumleisten, die ich ja jetzt nicht mehr brauche)
Schrauben, am besten Spax, die mit den Zähnchen

Werkzeug:
Säge
Bohrmaschine oder Akkuschrauber
Schraubendreher oder Akkuschrauber

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Schaltücher

Einige Schaltücher sind entstanden, sie sind vielseitig einsetzbar, vom Allwetterschleier über Focale in der Darstellung, zum Winterschal für den Alltag.
Ich lasse einfach Bilder sprechen, die Stücke die noch zu haben sind, befinden sich im Shop, dort stehen auch Preise, Maße und Färbungen.









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